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Interview: Geld verdienen mit Spenden


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Erst vor kurzem habe ich einen Artikel zu “Geld verdienen mit Spenden” veröffentlicht und heute gibt es dazu ein sehr interessantes Interview mit Steve Otto, der dieses Konzept erfolgreich mit digitalen Informationsprodukten einsetzt. Ich finde die Idee die dahinter steckt sehr interessant und könnte mir durchaus vorstellen es bei einem Projekt einzusetzen (eventuell ja als Live-Experiment). Los gehts:

1. Hallo Herr Otto, stellen Sie sich bitte kurz vor und erzählen Sie uns was genau Sie machen?

Ja, hallo mein Name ist Steve Otto ich bin 27 Jahre jung und liebe es Geld im Internet zu verdienen.

2. Sie arbeiten mit einem (eher) außergewöhnlichen Geschäftsmodell – Sie bieten Ihr Produkt kostenlos gegen freiwillige Spenden an. Wie genau funktioniert das?

Ganz einfach, Sie erstellen eine Verkaufswebseite, eine Downloadseite, laden diese auf einen Webserver per FTP-Programm hoch und legen sich einen Paypal-Account an.
Jetzt stellen Sie in Ihrem Paypal Account die nötigen Daten für ein Spendengeschäft ein (kinderleicht), dann brauchen Sie nur noch den Spendenbutton per HTML-Code (bekommen Sie von Paypal) in die Verkaufsseite einbinden, fertig.

3. Kann man mit freiwilligen Spenden ernsthaft Geld verdienen? Wie schätzen Sie die Bereitschaft unserer Gesellschaft ein etwas zu Spenden?

Wenn Sie ein Produkt haben, wo die Nachfrage groß ist aber die Anbieter fehlen (quasi eine Nische), dann sehe ich da keine Probleme. Ich gehe mal von mir aus. Ich war auf der Suche nach einer Anleitung wie man eine Verkaufswebseite erstellt, nach vielen Fehlkäufen habe ich eine Seite gefunden die diese Informationen per Spende anbietet. Ich habe damals 10 Euro gespendet. Diese 10 Euro finde ich häufig auf meinem Paypal-Account wieder, die Kunden bereit sind zu Spenden. Nur mal ein Beispiel: Wikipedia hatte vor kurzem eine Spendenaktion. Mitglieder konnten Spenden abgeben, jetzt kommt aber der Hammer… sie haben für ihre Spende keine Gegenleistung bekommen. Es sind trotzdem in 7 oder 8 Wochen mehr als 7 Millionen Dollar gespendet worden. Bei mir bekommen Sie wenigstens ein Ebook mit 2000 Großhändler Adressen.

4. Warum denken Sie spenden Menschen etwas für Informationen, wenn es doch im Internet inzwischen schon fast alles kostenlos gibt?

Bevor ich mir die Arbeit mache und alles in mühsamer Kleinarbeit im Internet zusammen suche und dafür 4-6 Stunden am PC sitze, mache ich es mir einfach und investiere halt ein paar Euro und habe alle wichtigen Infos auf einen Haufen.

5. Was würden Sie jemanden empfehlen der dieses Geschäftsmodell selbst anwenden will?

Sie brauchen Wissen über:

1. Wie erstelle ich eine Verkausfseite?
2. Wie lege ich einen Paypal-Account an um Spenden zu empfangen?
3. Wo bekomme ich die günstigsten Domains her?
4. Wie und wo bekomme ich ein günstiges Webspace (Webserver zum Daten hochladen)?
5. Ein FTP- Programm wird benötigt.
6. Wie schreibe ich gute Verkaufstexte?
7. Wie mache ich effektive kostenlose Werbung für meine Verkaufsseite.
8. Wo bekomme ich einen Gratisnewsletter her?
9. Kostenlos tolle 3D Ebook-Cover erstellen.

6. Können Sie meinen Lesern ein paar Tipps zum Geld verdienen mit Spenden geben? Worauf sollte man besonders achten?

Geben Sie Ihren Kunden etwas kostenlos und Sie bekommen ein vielfaches zurück.
z.B. Bieten Sie eine Leseprobe an, oder für einen Newslettereintrag ein ebook kostenlos.
Weisen Sie auf Ihrer Verkaufsseite gleich im oberen Feld darauf hin: (z.B. Sie bestimmen den Preis).

Vielen Dank für das interessante Interview!

Die Verkaufswebsite von Steve Otto ist unter www.2000grosshaendler.de erreichbar. Wenn Sie noch Fragen an Herrn Otto oder mich haben, können Sie diese gerne hier als Kommentar hinterlassen (dann haben alle etwas davon).


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4 Kommentare zu "Interview: Geld verdienen mit Spenden":

  1. Claus Hampel

    Ja hallo.
    Das ist mal eine ganz andere Herangehensweise.
    Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.
    Vielen Dnak dafür.

  2. Mario Hieber

    Hallo Claus,

    habe selbst erst kürzlich wieder ein E-Book über eine kleine Spende gekauft. Ich denke es lohnt sich wirklich mal darüber nachzudenken bzw. diese Methode einfach mal auszuprobieren. Man gibt seinen Lesern damit die Möglichkeit den Preis selbst zu bestimmen und hebt eine häufige Hemmschwelle (der Preis) sehr effektiv auf.

    Einen Versuch ist es allemal wert :)

  3. Sebastian Reuter

    Hallo,

    wie sieht das hier steuerlich aus?

    Es ist ja rechtlich gesehen keine Spende, da eine Spende ja unentgeltlich sein muss, heißt, man darf keine Gegenleistung erwarten/bekommen.

    Da man aber ein E-Book erhält, halte ich das für sehr fragwürdig?

    Hat sich Steve Otto da abgesichert?

    Viele Grüße

  4. Mario Hieber

    Hallo Sebastian,
    wie das genau steuerlich & rechtlich aussieht kann und darf ich nicht beurteilen – hier sollte man auf jeden Fall einen Steuerberater bzw. Rechtsanwalt zu Rate ziehen.

    So wie ich es kenne handelt es sich dabei um eine gängige Methode (Beispiel: Opensource-Szene), dass freiwillige Spenden für die Entwicklung bzw. zur Verfügungstellung gesammelt werden. Da man die “Gegenleistung” (meiner Meinung nach falscher Ausdruck) sowieso im vorhinein bekommt und die Spende vollkommen freiwillig ist, sehe ich persönlich das weniger fragwürdig.

    Aber wie gesagt, dies ist keine Rechtsberatung – ziehen Sie unbedingt fachliche Hilfe bei steuerlichen oder rechtlichen Fragen hinzu.

    Liebe Grüße,
    Mario Hieber

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